Hier halten wir Sie mit Neuigkeiten und Tipps zur aktuellen Lage am Energiemarkt auf dem Laufenden.

Die aktuelle Lage auf dem Energiemarkt ist eine historische Ausnahmesituation, die es in dieser Form bisher noch nicht gegeben hat.

Die Beschaffungspreise für Energie haben sich vervielfacht, und eine Prognose über die weitere Entwicklung ist schwierig. Dies stellt sowohl Energieversorger als auch Verbraucher vor besondere Herausforderungen.

Wir tragen Ihnen hier aktuelle Informationen zusammen und versuchen Ihnen einen kompakten Überblick für Sie als Privatperson zu verschaffen.

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Stand: 18. Januar 2023

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Maßnahmen zur Entlastung

Entlastung der Strom-, Gas- und Wärmekunden

Der Bund entlastet Kunden mit dem Strompreisbremsegesetz (StromPBG) und dem Erdgas-Wärme-Preisbremsengesetz (EWPBG). Die Preisbremsen bilden den Schwerpunkt der Entlastungsmaßnahmen und sollen den steigenden Energiepreisen entgegenwirken. Die Entlastung wird aus Mitteln des Bundes finanziert. Die Entlastungsbeträge der Gas- /Wärme- und Strompreisbremse werden unter dem Vorbehalt der Rückforderung gewährt.

 

1. Stufe: Soforthilfe

Die Einmalzahlung gilt für alle Kunden, bei denen der Jahresverbrauch unter 1,5 Mio. kWh liegt, zum Beispiel Privatkunden sowie kleine und mittlere Unternehmen. Soweit möglich werden unabhängig von ihrem Jahresverbrauch z.B. auch Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen einbezogen. Der Bund wird deshalb die im Dezember fälligen Abschlagszahlungen für Gas und Wärme übernehmen. Wie Sie die Entlastung durch die Soforthilfe im Dezember erhalten, hängt von der von Ihnen gewählten Zahlungsmethode ab:

 

SEPA-Mandat:

Sie haben uns ein SEPA-Mandat erteilt und wir buchen jeden Monat bequem Ihren Abschlag von Ihrem Konto ab? Dann müssen Sie nichts weiter tun. Im Dezember 2022 wird der Abschlag für Gas und Wärme nicht von Ihrem Konto abgebucht. Bedenken Sie, dass diese Entlastung nur für Erdgas und Wärme gilt. Sollten Sie noch Strom beziehen, bleiben die Abschläge hierfür auch im Dezember unverändert. Ab Januar buchen wir den monatlichen Abschlag wieder wie gewohnt ab.

Dauerauftrag:

Sie haben einen Dauerauftrag eingerichtet, um den monatlichen Abschlag an uns zu zahlen? Dann wird auch im Dezember 2022 der Abschlagsbetrag für Erdgas und Wärme an uns überwiesen. Selbstverständlich wird diese Zahlung in Ihrer Jahresrechnung berücksichtigt. Sollten Sie keine Abbuchung für Erdgas und Wärme im Dezember 2022 wünschen, müssen Sie Ihren Dauerauftrag entsprechend ändern. Falls der Dauerauftrag für den Abschlagsbetrag für Erdgas und Wärme trotzdem ausgeführt wird, sind wir nicht zur Rücküberweisung verpflichtet. Die Zahlung wird im Zuge der nächsten Abrechnung verrechnet. Die Soforthilfe Dezember wird auf Ihrer nächsten Rechnung ausgewiesen.

Monatliche Überweisung:

Sie überweisen Ihren Abschlag immer selbst? Im Dezember 2022 müssen Sie für Erdgas und Wärme keinen Abschlag überweisen. Überweisen Sie den Abschlagsbetrag für Erdgas und Wärme trotzdem, sind wir nicht zur Rücküberweisung verpflichtet. Die Zahlung wird im Zuge der nächsten Abrechnung verrechnet. Die Soforthilfe Dezember wird auf Ihrer nächsten Rechnung ausgewiesen.

 

2. Stufe: Energiepreisbremsen für Strom, Gas und Wärme

Die Strompreisbremse gilt vom 1. März 2023 bis 30. April 2024. Im März werden die Entlastungsbeträge rückwirkend für Januar und Februar 2023 angerechnet. Das beschlossene Gesetz zur Einführung einer Strompreisbremse (StromPBG) sieht vor, den Strompreis für private Verbraucher sowie kleine und mittlere Unternehmen bei 40 Cent pro Kilowattstunde zu deckeln. Dies gilt für den Basisbedarf von 80 Prozent des Vorjahresverbrauchs. Für Industriekunden wird der Deckel bei 13 Cent für 70 Prozent des historischen Verbrauchs liegen.

Das Gesetz zur Einführung von Preisbremsen für leistungsgebundenes Erdgas und Wärme (EWPBG) wurde ebenfalls beschlossen. Dabei werden zwei Kundengruppen unterschieden:

a. Haushalte, Privatkunden und kleine sowie mittlere Unternehmen - Jahresverbrauch unter 1,5 Mio. kWh
b. Industrie - Jahresverbrauch über 1,5 GWh/a



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